München,

Einsätze aufgrund starker Niederschläge und Hochwasser

Tagelange Regenfälle lassen im Süden Deutschlands die Wasserstände der Flüse und Bäche ansteigen. Dies führt zu einem hohen Einsatzaufkommen für die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes.

Im Münchner Stadtteil Johanneskirchen konnte ein Bach das Wasser nicht mehr aufnehmen und überflutete die angrenzenden Felder, Gärten und Keller. Unsere Einsatzkräfte errichteten einen Damm aus Sandsäcken. Anschließend wurde das Wasser mit Pumpen auf andere Felder gepumpt. Mit Hilfe unserer Drohne hatte der Zugtrupp immer einen aktuellen Überblick aus der Luft. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde der Lichtmast unseres Stromerzeugers aufgestellt, um die Einsatzstelle auszuleuchten. Im Laufe der Nacht waren die Pegel soweit gesunken, dass die Einsatzstelle am Sonntagvormittag zurückgebaut werden konnte. 

Am frühen Samstagabend wurden Einsatzkräfte mit unserem Unimog nach Dinkelscherben alarmiert. Dort unterstützen sie die örtlichen Einsatzkräfte bei der Evakuierung von Menschen aus ihren Häusern. Hier stand das Wasser über einem Meter hoch auf den Straßen und Grundstücken. 

In der Nacht zum Sonntag wurde unser Sandschlauch-System auf die Autobahn 9 bei Allershausen alarmiert. Dort drohte das Regenwasser auf die Autobahn zu überfluten. Mit dem ausgeklügelten System wurde ein Damm entlang der Fahrbahn errichtet, um das Oberflächenwasser abzuleiten. Der Verkehr konnte dadurch ohne Unterbrechung weiterfließen.

Nach den Einsätzen wurden Material und Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht. Die Vorhersagen des Hochwassernachrichtendienstes Bayern werden weiter beobachtet. 


Alle zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.







Suche

Suchen Sie hier nach einer aktuellen Mitteilung: